“War gratis, weil ich’s in bar bezahlt hab!“ Warum Girl Math grade alle zum Lachen bringt

Girlmath

Girl Math ist die charmanteste Art, sich selbst beim Shoppen zu belügen – und ein viraler TikTok-Trend, der mehr über uns verrät, als wir denken. Ich erzähl’ mal kurz, was es damit auf sich hat und was ich darüber denk’.

Ob Starbucks-Latte, Designer-Tasche oder der dritte Haarglätter in drei Monaten: Mit Girl Math lässt sich einfach alles schönrechnen. Der Begriff stammt von TikTok und meint die augenzwinkernde Art, mit der vor allem junge Frauen ihre Ausgaben „rationalisieren“. Klassiker gefällig? „Wenn ich etwas retourniere und dann was Neues kaufe, ist das quasi umsonst.“ Oder: „Ein Kleid für 100 Euro, das ich fünfmal trage, kostet ja pro Mal nur 20 – also ein Schnäppchen!“

Was als Gag begann, ist längst ein kulturelles Phänomen. Hunderttausende Videos zeigen, wie sich Nutzerinnen gegenseitig in dieser absurden Finanzlogik bestärken – ironisch natürlich, aber mit einem Funken Wahrheit. Denn mal ehrlich: Wer hat nicht schon mal gedacht, dass Geld auf einem Geschenkgutschein irgendwie nicht echt ist?

Spannend ist, dass „Girl Math“ zwar mit Klischees spielt, aber auch eine kleine Rebellion gegen klassische Finanzdogmen darstellt. Es geht nicht darum, Mathe wirklich falsch zu verstehen, sondern eher darum, emotionale Logik über rationale zu stellen. Und dabei trotzdem Spaß zu haben. In gewisser Weise ist es Selfcare – nur mit einem Taschenrechner, der ein bisschen lügt.

Weiterführende Infos zum Trend, inklusive TikTok-Fundstücke, gibt’s hier:
#girlmath auf TikTok

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